Elisabeth-Konferenz

Eine der bekanntesten Frauengestalten des Mittelalters und der deutschen Geschichte ist die Hl. Elisabeth von Thüringen (1207 – 1231). Sie ist das Urbild der weiblichen Caritas, der selbstlosen Liebe zu den Armen, Kranken und Behinderten.
Im Jahre 1840 wird die katholische Frauenbewegung in Deutschland auf die Vinzentinischen Konferenzen in Frankreich aufmerksam. Die erste Konferenz wird in Trier gegründet, man wählt die Heilige Elisabeth von Thüringen zur Patronin.
Seit über 150 Jahren – genau seit dem 3. Oktober 1862 – gibt es in unserer St. Marien-Gemeinde eine Elisabeth-Konferenz. In der wechselvollen Geschichte unserer Konferenz wurde die Hilfe für bedürftige Familien und Personen immer wieder den Erfordernissen der Zeit angepasst. Wir erinnern uns in Dankbarkeit der vielen Frauengenerationen vor uns, an all das, was sie an Hilfe und Liebe den Menschen in unserer Marien-Gemeinde geben konnten.
Heute sind vierzehn Frauen und ein Geistlicher Beirat in unserer Konferenz tätig. Mit wachen Sinnen, mit Herz und Verstand und auch mit finanzieller Unterstützung wollen wir zum Nächsten werden für die Menschen, die uns brauchen. Unsere Aufgaben in der heutigen Zeit:

  • Geburtstagsbesuche bei den älteren Frauen in unserer Gemeinde (ca. 500 Besuche im Jahr)
  • Besuchsdienst (zu Hause, im Krankenhaus, im Altenheim)
  • Unterstützung Alleinerziehender oder in Not geratener Familien
  • Unterstützung bedürftiger Kommunionkinder
  • Betreibung einer Kleiderkammer, durch die viele der oben genannten Hilfen erst möglich werden (Öffnungszeiten: Montags von 14.30 – 16.00 Uhr)

„Wir müssen die Welt fröhlich machen“ hat uns die Hl. Elisabeth mit auf den Weg gegeben. Sie ist uns Vorbild bei unserem Bemühen um den Nächsten, bei Besuchen und Gesprächen, in den kleinen und großen Diensten für Andere. Viel Freude und neue Kraft erfahren wir durch den guten Zusammenhalt und die Gemeinschaft unserer Konferenz.

Infos:
Sylvia Wilczek – Vorsitzende –
Crengeldanzstr. 48b
58455 Witten
Tel. 02302/43218