Allgemein

Zum Abschied von Pfarrer Holtgreve

DANKE UND ADIEU!

Nach vielen Jahren treuen priesterlichen Dienstes im Marienhospital, in der Gemeinde St. Marien und im Pastoralen Raum Witten geht unser Pfarrer Winfried Holtgreve in den wohlverdienten Ruhestand. Offiziell endet sein Dienst am Palmsonntag. Leider können wir ihm nur auf diesem digitalen Wege für sein priesterliches Engagement danken. Das tun wir aber von Herzen. Wir wünschen ihm für seinen neuen Lebensabschnitt Gottes reichen Segen an Leib und Seele und sagen herzlich Adieu!

Für das Pastoralteam und den Pastoralen Raum Witten:

Pfr. Friedrich Barkey

„Wir für Sie“ Kontaktdaten vom Pastoralteam

„Wir sind ansprechbar!“

Unsere Pfarrbüros sind zwar für den Publikumsverkehr geschlossen, aber zu den Öffnungszeiten telefonisch und per E-Mail zu erreichen.

 Auch die Seelsorger des Pastoralteams stehen Ihnen als Ansprechpersonen zur Verfügung. Sie sind telefonisch, digital und soweit möglich und sinnvoll auch persönlich erreichbar. Über aktuelle Änderungen informieren wir Sie kurzfristig über die Aushänge in den Schaukästen und unsere digitalen Kanäle.

Kontaktdaten: Seelsorger des Pastoralteams im PR Witten:

Pfarrer Friedrich Barkey, Tel.: 02302-7 89 35 17, mobil: 0170/461 93 03

Pfarrer Christian Gröne, Tel.: 02302-97 88 400

Pastor Andreas Jung, Tel.: 02302-96 32 32

Pater Edward Lipiec CR, Tel.: 02302-42 04 18

Pfarrer Hans-Otto Schierbaum, Tel.: 02302-2 33 17

Pfarrer Claus Wiese, Tel.: 02302-2 02 07 57

Pater Kasimir Zaranski CR, Tel.: 02302-42 04 16

Diakon Paul Fischer, E-Mail: paul.t.fischer(at)web.de

Diakon Peter Kompalka, Tel.: 02302-8 80 88

Diakon Andreas Lange: Tel.: 02302-5 45 23

Diakon Norbert Pieofke, Tel.: 02302-4 34 44

Diakon Helmut Schwarz, Tel.:02302-7 24 66

Gemeindereferent Dieter Fender: mobil:0152/319 50 113

Gemeindereferent Dominik Mutschler: E-Mail: mutschler(at)katholisch-in-witten.de

musikalische Gedanken zum Palmsonntag

Gedanken über Musik von Johann Sebastian Bach

zur Heiligen Woche 2020

von Pfarrer Friedrich Barkey und Christian Vorbeck

Palmsonntag

„Himmelskönig, sei willkommen“ – die wunderbare Kantate von Johann Sebastian Bach wurde am

Palmsonntag 1714 in Weimar uraufgeführt. In Nordeuropa, Nordamerika und Ostasien wurden Kriege geführt. Piraten bedrohten die Weltmeere. Nach 13 Jahren endete aber auch der grausame Spanische Erbfolgekrieg. Damals herrschten überall Kaiser und Könige. Von dem so ganz anderen König, dessen Reich nicht von dieser Welt ist, singt die Bachkantate. Dieser Himmelskönig wird in der Grundtonart G-Dur festlich, klar und hell begrüßt. Ein angemessener Einzug in Jerusalem. Doch später kommen Moll-Harmonien auf das Wort „Leiden“ vor. Der musikalische Umschwung betrifft auch den Palmsonntag: im Evangelium der Messfeier wird die Passion vorgetragen – in verteilten Rollen, so wie die verschiedenen Gesangsstimmen und Instrumente in der Kantate. In diesem Sinne kann die Bachkantate auch die Sehnsucht nach Umschwung nach der Coronakrise zum neuen alltäglichen Leben ausdrücken. Hören Sie doch hinein…(Pfarrer Friedrich Barkey)

„Himmelskönig, sei willkommen“

Himmelskönig, sei willkommen, Laß auch uns dein Zion sein!

Komm herein,

Du hast uns das Herz genommen.

Der Eröffnungschor zur Bachkantate am Palmsonntag ist eine festliche Begrüßungsmusik zum Einzug des Herrn in Jerusalem. Die streng imitatorische Anlage symbolisiert die vielen einzelnen Stimmen des ganzen Volkes, die Jesus zujubeln, und doch am Ende in einer einzigen Stimme münden. Der musikalische Umschwung bei „Komm herein“ beschreibt in glaubender Intimität den

Einzug des Herrn das Herz eines jeden Einzelnen.(Christian Vorbeck)

Geistliches Wort zum Palmsonntag von Diakon Helmut Schwarz

Mensch oder Wirtschaft

Was ist wichtig: Der Mensch oder die Wirtschaft – Leben oder Vermögen?! Die Antwort scheint leicht.

Bei der Berichterstattung in der Corona-Krise wird das nicht immer deutlich. Zurzeit habe ich sogar das Gefühl, dass die Gewinnmaximierung im Vordergrund steht. Börsenberichte rücken immer mehr in den Vordergrund. Dabei wäre jetzt gerade die Chance umzudenken. Es muss nicht ein stetes Wachstum geben: immer mehr, größer, reicher …

Aktuell wird dieses System durch die Lieferschwierigkeiten der dringend benötigten Schutzmasken entlarvt, die fast ausschließlich in China und Indien produziert werden. Warum dort: Weil dadurch aufgrund der geringen Preise auf Kosten menschenverachtender Arbeitsbedingungen der Gewinn gesteigert werden kann.

Der Papst hat gerade noch einmal auf dieses Problem anlässlich des außerordentlichen Segens „Urbi es Orbi“ aufmerksam gemacht.

„Wir haben vor deinen Mahnrufen nicht angehalten, wir haben uns von Kriegen und weltweiter Ungerechtigkeit nicht aufrütteln lassen, wir haben nicht auf den Schrei der Armen und unseres schwer kranken Planeten gehört“, so der Papst.

Glücklicherweise gibt es in der aktuellen Krise auch viele Gegenbeispiele: Hilfe beim

Einkaufen, ehrenamtliche Kinderbetreuung, singen und klatschen für die Helferinnen und

Helfer und noch viele andere private Initiativen. Auch international scheint es wieder mehr Zusammenhalt zu geben, wenn sich Hospitäler über Grenzen hinweg gegenseitig helfen.

Die Krise macht deutlich, was die Umweltinitiative der Jugend „Fridays For Future“ schon lange betont: Die Welt kann nur gemeinsam überleben.

Was ist wichtig: Der Mensch oder die Wirtschaft – Leben oder Vermögen?!

Wie würden Sie entscheiden? Ist die Antwort für alle wirklich eindeutig?

Gilt das auch noch, wenn es um Flüchtlinge geht? Über viele Jahre vegetieren diese Menschen, die vor Krieg und Terror geflohen sind, in menschenunwürdigen Lagern dahin: Syrien, Libanon, Griechenland …

Massenhaft ertrinken Menschen im Mittelmehr. Spätestens der Tod des kleinen

Flüchtlingskindes Ailan Kurdi, dessen Bild durch die Welt ging, hätte alle aufschrecken müssen.

Doch Europa schottet sich ab. „Wir können ja nicht alle aufnehmen“, hört man immer wieder. Ein Argument, das das eigentliche Thema verfehlt, wenn man weiß, wie Flüchtlinge in der Welt verteilt sind.

Außerdem sollte bedacht werden, welche „Rettungsschirme“ in Billiardenhöhe zurzeit gespannt werden.

Was ist wichtig: Der Mensch oder die Wirtschaft – Leben oder Vermögen?!

Für Christen gibt es da glücklicherweise eine eindeutige Antwort:

Jeder Mensch ist Gottes Ebenbild!

Liturgische Musik zum Palmsonntag

Liturgische Musik zum Palmsonntag

4. April 2020

zusammengestellt von Christian Vorbeck

Eröffnung:

„Singt dem König Freudenpsalmen“ (GL Nr. 280)

https://www.katholisch.de/video/12603-gotteslobvideo-gl-280-singt-dem-koenig-freudenpsalmen

Kyrie:

Missa „mundi“ (GL Nr. 104)

Antwortpsalm:

Psalm 22

Ruf vor dem Evangelium:

„Lob dir, Christus, König und Erlöser“ (GL Nr. 584,9) https://www.youtube.com/watch?v=lLt8bvAnqXI

Credo: III (GL Nr. 122)

Gabenbereitung:

„Also sprach beim Abendmahle“ (GL Nr. 281)

https://www.youtube.com/watch?v=hMarQOYF574

Sanctus: Missa „mundi“ (GL Nr. 106)

https://www.youtube.com/watch?v=DuM7yMEEudk

Agnus Dei: Missa „mundi“ (GL Nr. 107)

https://www.youtube.com/watch?v=4wwfJMAoHcY

Kommunion:

„Dominica in palmis“ von Jean Langlais

https://www.youtube.com/watch?v=8v-uoaUkC88

Danklied:

„Herzliebster Jesu“ (GL Nr. 290)

https://www.youtube.com/watch?v=XspqgdLjAVw

Orgelnachspiel:

„Improvisation“ von Pierre Pincemaille

https://www.youtube.com/watch?v=J3B3G1_pt_4

Misereorkollekte

MISEREORKOLLEKTE

Aufgrund der Absage unserer öffentlichen Gottesdienste fällt auch die jährliche Misereor Kollekte aus. Auch sie steht für den Wert des Zusammenhaltens und der Solidarität. Weltweit gilt: mehr denn je sind die Menschen im Nahen Osten, in Venezuela, im Kongo und anderen Ländern auf unsere Solidarität angewiesen. Zu den übergroßen Nöten und Leiden wie Krieg, Vertreibung und Flucht tritt nun die Sorge um die eigene Gesundheit in Zeiten der Pandemie hinzu.

Trotz ausfallender Gottesdienste geht die Arbeit von Misereor weiter. Den Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika soll weiterhin geholfen werden.

Auch wir Wittener Gemeinden wollen unterstützen.

Daher bitten wir um Ihre Spende – und zwar direkt an die Hilfsaktion!

Die Nummer des Spendenkontos lautet:

IBAN DE 75 3706 0193 0000 1010 10

Bitte überweisen Sie direkt auf dieses Spendenkonto.

Bar-Spenden können wir derzeit nicht entgegennehmen.

Bitte werfen Sie auch keine Spendentüten in die Briefkästen unserer Pfarrbüros, weil diese momentan seltener geleert werden. Damit steigt das Risiko des Aufbrechens und Diebstahls!

Für Ihre Direkt-Spende sagt Misereor jetzt schon: Vergelt´s Gott!

Vorgehensweise ab Palmsonntag

PALMSONNTAG, GRÜNDONNERSTAG, KARFREITAG, OSTERN

Die eingeschränkte Gestaltung der hohen Feiertage wird noch bekannt gegeben.

Gottesdienst live aus dem Hohen Dom zu Paderborn

Live aus dem Paderborner Dom

Auf der Homepage des  Erzbistums   www.erzbistum-paderborn.de

können Sie täglich aus der Krypta des Hohen Doms zu Paderborn  sehen :

08:00 Uhr Morgengebet
12:00 Uhr Mittagsgebet
18:30 Uhr Heilige Messe

Die Gottesdienste des österlichen Triduums,
am Gründonnerstag um 20.00 Uhr die  Meßfeier vom letzten Abendmahl Jesu,
am Karfreitag  um 15.00 Uhr die Liturgie vom Leiden und Sterben unseres Herrn Jesus Christus,
am Karsamstagabend  um  21.00 Uhr  die Feier der Osternacht
und am Ostersonntag  das Osterhochamt um 10.00 Uhr,
werden von Erzbischof Becker im kleinen Kreis unter Berücksichtigung der staatlichen Auflagen im  Hohen Dom zu Paderborn gefeiert und über die Homepage des Erzbistums www.erzbistum-paderborn.de live gestreamt.

Abschied aus Witten

Abschied aus Witten

Liebe Schwestern und Brüder in den Pfarrgemeinden Wittens,

seit 2009 bin ich hier in Witten als Seelsorger am Marienhospital und in den Gemeinden Wittens tätig. Da ich im April 2020 siebzig Jahre alt werde, habe ich unseren Erzbischof Hans-Josef Becker gebeten, mich in den Ruhestand zu versetzen. Der Erzbischof hat meinem Wunsch entsprochen.

Am 02. Juni 1979 wurde ich in der Marktkirche (ehem. Jesuitenkirche) zu Paderborn zum Priester geweiht. Interessant in meinen fast 41 Jahren als Priester ist, dass ich meine erste Stelle als Vikar im Jahre 1979 in St. Franziskus Witten (Herbeder Straße) und jetzt meine letzte Stelle auch hier in Witten hatte. Somit schließt sich der Kreis.

Jeder von uns weiß: Verantwortung ist auf Zeit verliehen. 

Wir sollten sie wahrnehmen, aber auch abgeben können. 

Es ist eine innere Freiheit, loslassen zu können und darauf zu vertrauen, dass andere den eingeschlagenen Weg weitergehen werden.

Ich bin bereits Ende Mai 2019 mit meinem Bruder nach Lünen gezogen, wo wir unseren „Lebensabend“ – wie man so schön sagt – verbringen möchten. In Lünen werde ich – so Gott will und wenn ich gesund bleibe –  meinen priesterlichen Dienst als Pensionär weiterhin gerne ausüben.

Wenn Sie mich jetzt fragen, ob ich noch einmal den Weg zum Priesterberuf gehen würde, dann kann ich nur sagen: JA!

Weil ich die Kirche liebe (auch mit ihren Fehlern und Schwächen), die Menschen in ihr und die Frohe Botschaft, die ich den Menschen verkündigen darf. Was ich heute oft in unseren Gottesdiensten und im Gemeindeleben vermisse, ist die Leidenschaft, mit der wir unseren Glauben leben sollten.

Ich habe es versucht; ob es mir immer gelungen ist, weiß ich nicht.

Ich werde es aber auch weiterhin tun, denn es macht Freude und erfüllt das Leben und außerdem:  ich habe ja auch jemanden, der mir hilft: Gott.

Ich danke allen Menschen, denen ich in Witten begegnen durfte und von denen ich viel lernen konnte.

Mein besonderer Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im ärztlichen, pflegerischen, verwaltungstechnischen und technischen Dienst am Marienhospital. Ihnen bin ich besonderer Weise verbunden. Es war eine sehr gute Zusammenarbeit.

Ich wünsche Ihnen allen Gottes guten Segen

Ihr

Winfried Holtgreve

Erreichbarkeit des Pfarrbüros St. Marien

Ab Montag, 23.03., ist das Pfarrbüro im Home Office und von 8.00 – 16.00 Uhr telefonisch unter 56540 zu erreichen. Sie können aber auch gern eine E-Mail schicken unter marien(at) katholisch-in-witten.de